
Informationen für die ausrichtenden Kletterhallen
Zuständigkeiten:
Die Kids-Cups NRW werden seit jeher von den jeweiligen Kletterhallen veranstaltet. Zur Qualitätssicherung bzw. Vereinheitlichung der Cups übernimmt der DAV-Landesverband die übergeordnete Organisation (Ausschreibung, Meldesystem, …) und beauftragt i.d.R. folgendes Personal bzw. Aufgabenbereiche einschließlich Kostenübernahme:
- 1 DAV-Schiedsrichter
- Ergebnisdienst
- Sanitätsdienst
- Alle weiteren Posten (vor allem Routenbauer sowie Routen-/Boulderschiedsrichter) werden von der Kletterhalle als Ausrichter besetzt.
- Routen und Boulder:

- Die Routen und Boulder sollen jeweils mit zunehmender Schwierigkeit geschraubt werden, d.h. sie werden nach oben hin schwieriger. Alle, und vor allem die schwersten Routen/Boulder der Gruppen müssen nach oben „selektiv“ sein.
- Insbesondere die Vorstiegsrouten (U14) sind bis zur 3. Exe so zu schrauben, dass Stürze unwahrscheinlich und ungefährlich sind.
- Die Schwierigkeiten sind über Technik und nicht durch Längenzüge zu definieren.
- Die Griffe/Tritte sind in kontraststarken Farben insbesondere zu Nachbarrouten, Verwechslungen sind weitestgehend ausgeschlossen.
- Die Routen sind farblich so anzulegen, dass Kids mit Farbfehlsichtigkeit (z.B. Rot-Grün-Schwäche) keine Probleme haben.
- Die Speedrouten sind so zu schrauben, dass sie „flüssig“ geklettert werden können.
Falls es in der Kletterhalle möglich ist, soll Speed für die U14 auf der „U15 – 15m“ (Version in adaption of „Italy – 10m“ ) geklettert werden. - Alle Routen/Boulder müssen so angelegt, dass sie in der jeweiligen Altersgruppe zeitgleich geklettert werden können, sich nicht überschneiden und Kletterer sich nicht gegenseitig gefährden oder behindern.
- Die Griffe müssen kindgerecht sein. Es dürfen keine Griffe verwendet werden, bei denen die Gefahr von Fingerverletzungen oder Schädigungen der Wachstumsfugen auftreten können.
- Die wichtigen Griffe („Zonengriffe“) jeder Route und jeden Boulders werden mit kleinen Schildern fortlaufend in Zehnerschritten nummeriert. (Boulder 10 – 50, Seilrouten 10 – 100)
- Die Einstiege zu den Routen/Bouldern sind mit Routenschildern zu kennzeichnen.
- Die Startgriffe und -tritte der Boulder sind zu markieren.